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South Africa – a year ago / Part 2 January 3, 2007

Posted by theoxymoron in South Africa, Travel.
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Link zum ersten Teil

Tag 8 – 12.01.2006

Die einen sind Golf spielen und die anderen ins Shelly Center einkaufen. Und ich – kaum zu glauben – blieb freiwillig zuhaus um zu lernen ! Aber es lernt sich leichter wenn man im Hintergund das Meer hört und eine schöne Aussicht hat.

Am Nachmittag sind wir zum Strand an die Wild Coast gefahren um zu baden. Tolle Sandbank und da wir den Platz schon kannten wussten wir das wir dort nahezu allein sein werden. Um auf den Sandstrand zu kommen muss man allerdings einen Fluss durchqueren. Zum Glück war er nicht allzu tief.

Dananch haben wir uns noch den Wild Coast Country Club angesehen und im Clubhaus ein Bier getrunken. Die Anlage ist sehr schön und ein beliebter Golfplatz.

Abends sind wir alle in die Trattoria essen. Sie liegt direkt in einer Lagoon in Southbroom. Ich hab mein erstes (in diesem Urlaub) T-Bone Steak bestellt und es war genial !

Tag 9 – 13.01.2006

Vormittags sind wir mit den Hunden am Strand spazieren. Sobald sie merken das wir die Leinen holen spielen sie verrückt und können es kaum erwarten in den Wellen zu baden.

Danach sind wir auf die Schlangenfarm Pure Venom gefahren. Dort sind fast alle heimischen Schlangen, Spinnen, Echsen etc. vertreten und teilweise in oben offenen Käfigen gehalten sodass man tolle Fotos machen kann. Einige Echsen konnte man rausnehmen und “streicheln”. Höhepunkt war die armlange Riesenechse die sich auf meinem Arm wohl gefühlt hat. Als sie Jürgen nehmen wollte wurde sie unruhig und hat ihn zur Strafe gleich blutig gekratzt.

Dann sind wir ins Sebrinza Village gefahren. Eine Kombination aus Blumenhandlung, Baumschule, Kaffee und zahlreichen Shops. Das Cafe ist als Baumhaus ca. 5 m in der Höhe gebaut und wirklich sehenswert. Sehr gemütlich und angenehme Temperaturen obwohl es über 32 Grad hatte.

Abends sind wir in den Pistol Saloon (ja schon wieder) weil am FR immer Live Musik ist. Die war jedoch eher enttäuschend. 2 Komiker versuchten mit einem Notebook und 2 Gitarren die Hits der Jukebox anchzuspielen. Das war nur mit Alkohol zu ertragen.

Tag 10 – 14.01.2006

Nach dem Frühstück sind wir nach Trafalgar gefahren um mit den Hunden zu spazieren. Genialer und fast menschenleerer Strand und dazu noch tolles Wetter.

Gegen Mittag sind wir noch auf einen Sprung auf einen Flohmarkt in der Nähe. Jeder musste noch ein paar authentische Bilder, Statuen, Holzschnitzereien etc. kaufen und den Grossteil haben wir dort auch gefunden.

Für die Safari sind wir dann noch in den Spar um den ganzen Proviant zu kaufen. Wir mussten für Abendessen, Snacks und Frühstück einkaufen.

Um 14 Uhr waren wir am Flughafen in Margate, wo uns ein Kleinflugzeug erwartet hat. Ich, Jürgen und Gerhard haben uns entschieden die Küsten aus der Luft zu fotografieren. Wir wollten auch unbedingt ein paar gute Aufnahmen vom Haus aus der Vogelperspektive machen. Ist ein einmaliges Erlebnis und war das letzte mal schon unvergesslich.

Abends haben wir ein Grillfest gemacht da ich auch noch Geburtstag hatte und es am nächsten Tag dann für 2 Tage Safari gibt…

Tag 11 – 15.01.2006

Um 6 Uhr ist Abfahrt nach Hluhluwe/Imfolozi. Wir fuhren zuerst nach Durban und dann weiter Richtung Matubatuba. Diesmal sind wir zuerst durch den Hluhluwe Teil des Parks gefahren obwohl man hört, dass es dort nicht so leicht ist die Tiere zu sehen, weil das Buschwerk dichter ist. Da wir genug Zeit hatten wollten wir beide Teile befahren.

Übernachten werden wir im Muntulu Bush Lodge, die direkt am Hluhluwe Fluss liegt. Dafür mussten wir aber zuerst zum HillTop Camp fahren um “einzuchecken”. Es wurde uns gesagt dass der Koch und der Guide schon auf  uns warten würden. Schnell sind wir zur Lodge gefahren um das Personal zu begrüssen. Dann sind wir draufgekommen, dass wir für das Grillen am Abend die Kohle und das Holz vergessen haben. Also sind wir nochmal zum Hill Top Camp gefahren um Kohle und Anzünder zu kaufen. Zurück sind wir noch auf einer Schleife gefahren mit der Hoffnung noch ein paar Tiere zu sehen. Haben dann auch noch Gnus, Zebras, Büffel, Impalas etc. gesehen.

Abends hat uns der Koch das Feuer gemacht und die riesen Fleischstücke gegrillt die wir mithatten. War eine gemütliche Atmosphäre so mitten in der Wildnis grillen..

 Wir sind dann auch noch draufgekommen das wir für das morgige Frühstück den Zucker, Milch, Butter und Marmelade vergessen haben..war aber nicht so schlimm da wir mit dem Speck und den Eiern auch satt wurden.

Für den nächsten Tag haben wir wieder einen Morning-Walk gebucht, der um 5 Uhr startet. Daher sind wir mal früher ins Bett. Ich hatte diesmal zum Glück keine Spinnen im Bett, dafür war aber ein dickes Getier in Andreas Bett.

In der Nacht bin ich auch aufgewacht und als ich mit der Taschenlampe leuchtete sah ich eine riesen Ratte oben auf den Balken laufen. Unglücklicherweise hat das Licht das Tier aufgeschreckt und es ist doch tatsächlich auf der Hinterseite des Vorhanges heruntergekommen. Um den weiteren Verlauf nicht mitzubekommen hab ich die Taschenlampe ausgemacht und bin wieder friedlich eingeschlafen…

Tag 12 – 16.01.2006

Um 4 Uhr aufgestanden ! Hab vergessen das um diese Zeit noch gar kein Strom im Camp ist und musste daher alles im Dunkeln suchen und anziehen. Sogar die Linsen hab ich nur mit einer kleinen Taschenlampe einsetzen können. Der Guide hat schon gewartet und als um 5 vor 5 noch nicht alle da waren hat er uns schon ermahnt, dass er pünktlich um 5 abfährt egal was los ist. Jürgen war auch schon beim Kaffee trinken.

 Dann fuhren wir ein kurzes Stück mit dem Auto um dann zu Fuss Querfeldein zu marschieren. Zu Beginn näherten wir uns einer grossen Büffelherde, die je näher wir kamen auch immer weiter zurückwich. Gleich (40 min Fussmarsch später) danach sahen wir dann eine Nashornfamilie an einem Wasserloch. Konnten gute Fotos machen. Alles in allem war der Morningwalk im Vergleich zum letzten mal unglaublich anstrengend. Wir sind gute 2h marschiert, Hügel hinauf, Hügel hinunter… am Ende waren wir total kaputt. Der Guide hat wohl unser Ziel nicht verstanden welches war: ” Wir wollen bei minimalem Weg die maximale Anzahl an Tieren sehen “. Aber egal, es war trotzdem schön und eine Art Morgensport.

Nach dem Walk haben wir alle ausgiebig gefrühstückt. Es gab Speck, Eier, Paprika, Thunfisch…wir haben einfach alles was noch übrig war aufgetischt und noch ein paar Sandwiches für die Fahrt gemacht.

Bis 16 Uhr sind wir noch die ganze Umfolozi Seite des Parkes abgefahren. Die war von den Tieren her viel besser und man konnte wegen dem leichten Buschwerk auch mehr erkennen. Zum Schluss sind uns sogar noch ein paar Elephanten begegnet..Leoparden und Löwen blieben allerdings verborgen. Das letzte mal sahen wir einen Leoparden und aufgrund der Seltenheit des Fotos muss ich es hier nocheinmal erwähnen.

Wir verliessen den Park über das Cengeni Gate und fuhren Richtung Ulundi ca. 30km auf einer Schotterstrasse dahin. In der Nähe des Dorfes liefen Kinder unseren Autos nach und haben gewunken damit wir stehen bleiben. Wir haben uns aber entschieden weiterzufahren, da wir noch mindestens 5h Autofahrtvor uns hatten.

Kurzer Stopp bei einem KFC in einer Stadt deren Namen ich nicht aussprechen kann. Von da aus sind wir dann nach Durban gefahren und auf der Allroad heim. Um halb zehn kamen wir in Ramsgate an und haben bei einem Bier noch die Fotos und Filmaufnahmen von den vergangenen 2 Tagen genossen.

Tag 13 – 17.01.2006

Heute ists sehr heiss. Habe Christian und Jürgen nach dem Frühstück zum Golfplatz San Lameer gefahren. Gegen Mittag bin ich mit Andrea und Gerda und Ernst zur Kaffeefarm auf eine Jause. Eine kleine Farm die den Kaffee selber anbaut und röstet und dann auch verkauft. Im Kaffee kann man für ca. 1 EUR soviel Kaffee trinken wie man möchte und die verschiedenen Sorten durchprobieren.

Nachmittags sind wir an den Ramsgate Strand baden. Dabei haben wir auch noch eine Affenfamilie fotografiert.

Abends hatte Gerda noch den Vorschlag chinesisch Essen zu gehen und so sind wir alle noch zum Chinesen.

Tag 14 – 18.01.2006

Schon wieder etwas bewölkt. Vormittags sind wir zum Margate Golfclub. Hubert und Gerhard haben sich ein Bag gekauft und wollten noch etwas üben. Man kann sich dort die gesamte Ausrüstung ausleihen und dann gleich am Platz spielen. Etwas unkomplizierter als bei uns. Die anderen haben die 18 Löcher gespielt und ich bin mit Andrea ins Shelly Center einkaufen. Dann noch nach Margate in die Stadt mittagessen und den Markt durchstreift, was man noch mitbringen könnte.

Zum Kaffee sind wir dann in das Clubhaus von San Lameer weil ich die Anlage nochmal sehen wollte für ein paar Fotos. War auch wirklich sehenswert.

Als wir zuhaus waren, sind die Hunde so unruhig gewesen das wir uns entschieden haben noch einen kleinen Spaziergang mit ihnen zu machen.

Abends nochmal ins Edelweiss weil wir mit Mario (der Koch) noch was wegen einem Golftermin besprechen mussten. Als Abendessen gab es bei mir die afrikanische Spezialität Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat 🙂

Tag 15 – 19.01.2006

regnerisch und bewölkt. Nach dem Frühstück sind wir aufgrund des Wetters ins neue Shopping Center Southcoast gefahren. Hat mich nicht so beeindruckt, da die Auswahl der Geschäfte etwas einseitig war. Hat aber auch so ausgesehen als ob das Ganze noch nicht ganz fertig ist.

 Am Nachmittag haben wir uns mit den Autos geteilt. Ich bin mit Andea Richtung Süden gefahren und dann in Port Edward gelandet. Eine kleine Fischerstadt. Leider hats geregnet sodass wir in einer Kneipe ein Bier trinken waren. Wenigstens hatte man von dort gute Aussicht aufs Meer da immer alle Fenster offen waren. Am Heimweg sind wir noch ins bekannte Waffle House essen.

Zuhaus hab ich schon angefangen zu packen da morgen Abend schon wieder der Rückflug bevorsteht.

Tag 16 / Tag 17 20.1.2006 und 21.01.2006

Wir haben das “letzte” Frühstück gemütlich genossen und uns von Gerda und Ernst verabschiedet. Wir wollten schon früher nach Durban fahren um dort noch den Tag zu verbringen. Zuerst sind wir zur Freizeitanlage u-Shaka gefahren die direkt am Strand ist und in den letzten 2 Jahren neu gebaut wurde. Ein riesiger Wasserpark mit allerlei Attraktionen. Mitten in der Anlage haben sie ein Schiff an Land gezogen in dem unten ein Aquarium eingebaut ist und direkt im Anschluss ein Restaurant. Das wärs noch gewesen aber um im Restaurant zu essen muss man für den Park Eintritt zahlen und dafür hatten wir leider schon zuwenig Zeit.

Einige brauchten noch dringend ein paar Souveniers für Zuhaus uns so sind wir noch an die Strandpromenade gefahren wo kilometerlange kleine Stänchen aufgebaut sind mit Taschen, Schmuck, Stoffen, Statues etc… wir wollten ja noch die letzen Rand loswerden und so hat jeder noch was gekauft.

Dann sind wir zum Flughafen und haben die Autos zurückgebracht. Der Abluf war pünktlich und diesmal wurde das Gepäck gleich bis Zürich durchgeleitet, was den Aufenthalt in Johannesburg um einiges stressfreier gemacht hat.

 

 

2 Wochen Afrika sind zu Ende und ich bin wieder um einiges an Erfahrungen und ca. 1200 Fotos reicher.

South Africa – a year ago December 30, 2006

Posted by theoxymoron in South Africa, Travel.
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Tag 1/2 – 05/06.01.06

Um ca. 16 Uhr sind wir (Jürgen, Daniel, Andrea) von Bregenz Richtung Hard aufgebrochen um die restlichen Kollegen (Christian, Hubert, Gerhard) aufzusammeln. Dann gings in einem Bus nach Zürich, den ein Kollege von Jürgen freundlicherweise zur Verfügung gestellt und auch gleich gefahren hat. Um ca. 20 Uhr ging unser Flug so hatten wir also genug Zeit und keinen Stress. Wir checkten beim Schalter für South African Airlines ein und gingen dann ins Kaffee. Die Boarding Time haben wir dann aber fast versäumt, denn unsere Namen wurden schon über Lautsprecher ausgerufen. Wir waren die letzten die ins Flugzeug nach Johannesburg einstiegen. Wir hatten einen gut 10 Stundenflug vor uns.

In Johannesburg hatten wir ca. 2 h Aufenthalt, die aber eher knapp waren, weil wir erneut die Gepäckstücke einchecken mussten.

Der zweite ca. 1 h Flug brachte uns dann nach Durban. Dort haben bei AVIS 2 Autos reserviert. Einen Ford ICON und einen Opel.

Nach ca. 1,5 h Fahrt kamen wir in Ramsgate an. Gerda und Ernst und die Hunde Brutus, Bini und Ora (Gummiwurst) haben uns gleich herzlich empfangen.

Am Nachmittag erholten wir uns von der Reise am Pool bei ein paar Bier und haben ein Brai (=Grillerei) vorbereitet für den Abend.

Afrikaans Vokabeln:

Brai = Grillerei
lecker = gut
Aschbaki = Aschenbecher

Mein (Andrea) persönlicher Eindruck vom Tag der Ankunft: 6.1.06

(Auszug aus meinem Tagebuch)

Ein kurzer Flug nach Durban,eine Stunde, die Zeit wird uns mit Videos, eine Art versteckte Kamera, verkürzt. Um ca.10.00 kommen wir in Durban an, dort gehts weiter zum Leihwagen, noch 140 km nach Ramsgate liegen vor uns. Es ist ein wunderbares Gefühl wie in einer anderen Welt zu sein, plötzlich diese Wärme ,ca.30 Grad, ein starker Kontrast zu den winterlichen Verhältnissen bei uns, eine Wohltat, doch am Anfang muss ich gleich in den Schatten, zu ungewohnt ist das neue Klima.
Wir fahren dann mit dem Auto auf der Autobahn, die Sinne sind offen und geschärft, eine wunderschöne sattgrüne Landschaft, kleine Häuser und Hütten, unbekannte Bäume, ein blauer Himmel entlang der Autobahn. Südafrika. Immer wieder muss ich mich zwicken und die Realität zu begreifen, dass nich alles nur ein Traum ist und ich plötzlich aufwache.. nein, es scheint Wirklichkeit zu sein. Nach ca.1,5 Stunden Fahrt kommen wir im Haus der Gastgeber an. Einfach ein Traum, ein grosser Garten mit Pool, Blick auf den indischen Ozean, wahrscheinlich sieht es so im Paradies aus. Zuerst sitze ich einfach nur da und versuche die Schönheit des Ausblickes zu begreifen, mich in diese wundervolle Natur zu integrieren. Es gibt einen Begrüssungscocktail und am Abend ein tolles Grillfest, auch die Gäste aus Wien (Hans und Christl) sind noch anwesend. Wir trinken und lachen und fühlen uns schon ganz wie zuhause. Auch noch um 22.00h ist es angenehm warm, das sanfte Rauschen des Ozeans ist wie Musik in meinen Ohren. Bald danach gehe ich ins Bett eingehüllt in eine flauschige Decke von neuen Eindrücken.

Tag 3 – 07.01.06

Da es schon um 5 Uhr hell wird wacht man immer schon sehr früh auf. So konnte ich gleich am ersten Morgen einen beeindruckenden Sonnenaufgang fotografisch dokumentieren.

Wir sind runter zum Ramsgate Beach baden und waren auf einen Drink in der Blue Lagoon, ein Strandrestaurant gleich im Anschluss an den Sandstrand.

Am Nachmittag sind wir nach Margate gefahren, die nächst grössere “Stadt” in der Nähe von Ramsgate. Marget bietet viele Shops und Strandcafes und ist sehr gemütlich und ideal um Urlaubsstimmung aufkommen zu lassen.

Auf der Heimfahrt sind wir noch in den Spar (ja den gibts dort auch) und den Bottle Shop. Wir haben einen Biervorrat eingekauft, das der Verkäufer mit einem Handstapler die Mengen ins Auto einladen musste. Wir schätzten das die Menge für die nächsten 3 Tage reichen sollte.

Abends waren wir alle im Edelweiss essen denn es sind noch 2 Wiener (Hansi und Christl) bei Ernst und Gerda zu Besuch die am nächsten Tag abreisen werden. So war der Besuch im Edelweiss auch gleichzeitig eine Art Abschiedsessen für die Zwei.

Das Edelweiss hat ein Tiroler von einem Deutschen übernommen und bietet wie der Name schon sagt deutsche/österreichische Spezialitäten an. Man bekommt dort vom Wienerschnitzel über die Scheinshaxe oder das Eisbein alles bis zum einfachen Leberkäs mit Kartoffelsalat und Spiegelei. Alles vorzüglich und eine willkommene Abwechslung von Zuhaus 🙂

Auf einem Schleichweg sind wir nachhaus gefahren, da die Alkoholkontrollen in Südafrika sehr streng sind. Es ist aber zum Glück alles gut verlaufen und wir sind sicher angekommen. Mittlerweile hat es schon zu regnen begonnen und das sollte sich die nächsten Tage auch nicht gross ändern.

7.1.06, Auszug aus Andrea’s Tagebuch

Um 5.00h werde ich vom Licht des Sonnenaufgangs sanft aus dem Schlaf getragen, es kostet ein bisschen Ueberwindung schon aufzustehen, aber die Hoffnung auf ein schönes Foto ist stärker, und tatsächlich, die Motive sind einmalig.
Um 8.30h gibt es ein pompöses Frühstück mit Wurst, Käse, Brot, und sogar einem Fruchtsalat mit Früchten aus dem eigenen Garten. Mangos, Bananen, Papayas, etc.. die Früchte übertreffen geschmacklich die Artverwandten, die man aus Europa kennt.
Princess, die Hausangestellte hat alles schön hergerrichtet.

Dann machen wir uns auf den Weg zur Beach Front in Ramsgame, ein Spaziergang von 15 Minuten, eine wunderschöne Gegend, überall grünt es, Palmen, exotische Blüten , die Natur zeigt ihr schönstes Kleid.
Es ist sehr heiss, der Asphalt speichert noch die Hitze, Sonnenhut und Sonnencreme schützen ein wenig. Angekommen am Strand bewegen sich die Männer ins Meer, beeindruckende Wellen peitschen an den Strand, die Aussicht ein Traum.
Danach gehen wir in ein Cafe-Restaurant direkt am Strand “Blue Lagoon”. Gegen Mittag geht es dann wieder zurück zum Haus.
Zur Abkühlung gehts dann ins den Haus-Pool, der sich wunderbar in den Garten einfügt.Nur der Putzroboter scheint mich im Pool zu verfolgen, ich entkomme ihm fast nicht 🙂 schlussendlich lässt er sich aber doch überlisten.
Am Nachmittag fahren wir ins Küstenstädchen Margate, der Strrand ist überfüllt mit Schulkindern, da in Südafrika gleichzeitig Schulferien sind, 3 Wachleute stehen auf einer Art Aussichtsturm und beobachten das Treiben.
Danach gehts stadtaufwärts ins nächste Pub, ich nutze die Wartezeit um ein paar Geschäfte aufzusuchen. Am Nachmittag dann die Heimfahrt nach Ramsgate, ein Zwischenstop im Spar (der auch dort diesen Namen hat) und Bottleshop. Wir kaufen soviel Bier dass sogar zwei Angestellte uns helfen müssen das Auto zu beladen.
Am Abend machen wir uns auf den Weg ins Restaurant “Edelweiss” , das von einem ausgewanderten Tiroler geführt wird, auf der Speisekarte spürt man die Heimat deutlich, eine Auswahl österreichischer und bayrischer Spezialitäten, Kaiserschmarren, Kässpätzle, Schweinshaxen, etc..
Es wird ein heiterer Abend und das Bier rollt nur so über die Tische. Da wir erfahren, dass die Strafen für Alkohol am Steuer extrem hoch, sind bis zum Gefängnis, fahren wir nach Hause über einen Schleichweg, winzige Strässchen durch Wohngebiet. Zuhause angekommen sind wir dem Gefängnis nur knapp entronnen. 🙂 Dort wird dann der Kühlschrank nocheinmal geöffnet und weitere Biere finden ihren Besitzer.

Tag 4 – 08.01.2006

Heute wars leider bewölkt und es hat immer wieder leicht geregnet zwischendurch. Die Temeraturen sind aber immer angenehm warm und man kann trotzdem einiges unternehmen. Hansi und Cristl packen und bereiten sich auf den Rückflug vor.

Wir sind runter zu St. Michaels und Margate um die Surfer und Wellen zu beobachten. Danach sind wir im Pistols Saloon was essen gegangen. Der Saloon heisst eigentlich auch Schweinebar, weil hin und wieder eine riesen Sau durch die Wirtschaft läuft und von den Gästen gefüttert wird.

Um 15 Uhr waren wir in der Riverbend Crocodile Farm. Wie jeden Sonntag ist dort Fütterung der Krokodile. Sie werden einmal in der Woche mit toten Hühnern gefüttert. Konnte ein paar gute Aufnahmen machen.

Später sind wir noch ins Rocky Ridge. Eine Bar/Restaurant auf einem Hügel oben, von der man einen beeindruckende Aussicht hat. Dort lief gerade spitzen Chill Out Musik und mit dem Regen zusammen wars ein unvergessliches Erlebnis. Live Acts bieten sie leider nur im Dezember an, sonst wären wir sicher nochmal vorbei gekommen.

Abends sind wir noch alle Essen ins CrayFish Inn. Ein Fischrestaurant gleich um die Ecke das eine sehr grosse Auswahl an frisch gefangenem Fisch und Shrimps, Muscheln etc. hat. Ich hab aber dann doch eine Lasagne bestellt 🙂

Tag 5 – 09.01.2006

Um 9 sind wir Richtung Durban gefahren. Zuerst an der Küste entlang, damit wir mehr von der Umgebung sehen. Später sind wir dann auf die Allroad, was soviel wie eine Autobahn ist.

Wir haben vor in eines der grösseren Einkaufszentren zu fahren, das etwas ausserhalb von Durban liegt. Es heisst Gateway und hat von einer Kletterwand, einem IMAX Kino bis zu einer künstlichen Welle zum Surfen alles integriert was man sich vorstellen kann. Die Badehose sollte man also immer im Gepäck haben.

Damit jeder sein Temp beim Einkaufen gehen kann haben wir uns getrennt und nach einigen Stunden dann in einer Pizzaria “Primi Piatti” getroffen. Schaut in das Fotoalbum um den tollen Leitspruch zu lesen, den jeder Mitarbeiter auf seiner Kleidung hat 🙂

Nach dem Mittag sind wir dann die Golden Mile entlang gefahren und haben noch einen Halt in einem Hafenrestaurant gemacht. Gerda wollte uns noch die riesen Austern zeigen, die sie dort angeblich servieren. Sie waren zwar nicht so gross wie erhofft aber trotzdem schmackhaft.

Abends sind wir wieder zurück und haben glaub ich das beste aus diesem Regentag gemacht. Wir hoffen allerdings stark dass es morgen besseres Wetter hat.

Tag 6 – 10.01.2006

Schon wieder leichter Nieselregen. Kurz zum Strand in die Blue Lagoon auf einen Frühstückskaffee und dann sind wir Richtung Wild Coast gefahren. Da das Wetter nicht besser wurde sind wir ins Wild Coast Casino. Hatte beim Roulette Glück und doch tatsächlich 170 rand gewonnen. Das hab ich danach gleich in ein Schnitzel investiert.

Am Rückweg sind wir noch auf einen Sprung in den Pistol Saloon. Bei einem Sprung ist es jedoch nicht geblieben. Nach unzähligen Biere, Wiskies und Tequillas haben wir das Lokal 6h später wieder verlassen ! Und das auch nur weil das ganze Personal schon gewartet hat bis wir endlich heimgehen damit sie Feierabend haben. Andrea hat zum Schluss noch gross in die Jukebox investiert, doch leider konnten wir die Lieder gar nicht mehr anhören weil wir gehen mussten…

Doch zuvor hatte sie mit ihrer Musikwahl doch tatsächlich ein paar Leute auf die Tanzfläche gelockt.

Tag 7 – 11.01.2006

Endlich Sonne ! Vor dem Frühstück sind wir auf die Driving Ranch um ein paar Abschläge zu üben. Zusätzlich haben wir einen Golflehrer angemietet der uns die Grundgriffe und den Einsatz des Körpergewichtes gezeigt hat. Den richtigen Griff hab ich jetzt raus, aber der Schwung lässt noch zu wünschen übrig. Die Lesson des Lehrer hat uns 200 rand gekostet was ziemlich billig ist.

Nach dem Frühstück sind wir dann nach Oribi Gorge gefahren. Bei meinem ersten Besuch war ich dort Abseilen und jetzt haben sie anscheinend was Neues gebaut. Ein Stahlseil wurde über die gesamte Schlucht gespannt und daran ein Bungee-Seil befestigt. Absprung ist direkt neben dem Wasserfall. Das heisst man hat eine Kombination aus Bungee-Sprung und riesiger Schaukel “Swing”. Die Attraktion wurde daher mit “biggest swing of the world” beworben. Hubert und Christian beschlossen gleich zu springen. Als ichs gesehen habe wollte ich es auch ausprobieren. Hubert hat meinen Sprung gefilmt und ich werde das Video ebenfalls im Fotoalbum einfügen. Es war eine tolle Erfahrung. Der Sprung kostet 300 rand (inklusive Zertifikat natürlich 🙂 )

Danach sind wir noch ein paar Aussichtspunkte angefahren damit ich mein Weitwinkel ausprobieren kann. Mittagessen waren im Leopard Rock Cafe, das sie ebenfalls neu gebaut haben. Es direkt am Felsrand gebaut und man hat eine unglaubliche Aussicht über die ganze Schlucht. Dort gibt es auch den “Overhanging Rock”. Siehe Bilder.

Fortsetzung folgt…