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Furkajoch to Portlahorn (2011m) September 21, 2007

Posted by theoxymoron in Hiking.
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A very convenient hiking trip is from the Furkajoch via “Blauer See” or “Sünser See” to the Portlajoch. The views and the landscape is very impressive. It is a perfect half day trip and it makes you feel better in the afternoon because you have done something for your health. The air is very clean and fresh in this height and the temperature in autumn is perfect.

On the way back you have the opportunity to hike to the Portlakopf as well, which is about 20 minutes longer. It took us 4 hours with a longer rest on the Portlajoch (all in all about 6km). The best starting point is about 500m after the Furkajoch where enough parking opportunities are. From there you walk to the Portlaalp and then you can follow the signs.

The following HDR picture shows the “Blauer See”. I think they call it that way because the lake reflects the blue sky.

The profile shows that you are making about 400 meters altitude difference which is not much on a distance of 3 km.

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Formarinsee -> Rote Wand (2700m) September 25, 2006

Posted by theoxymoron in Hiking, Wandern.
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Daten zur Tour:
Gehzeit: 7.5 h (mit kleineren Pausen)
Aufstieg: ca. 4 h
Höhenmeter: ca. 900m
Schwindelfreiheit und gute Kondition sind von Vorteil
Fotos auf www.oxymoron.li

Um 8 Uhr morgens war ich bei Michael und nachdem wir noch einen kurz Stop für einen Einkauf gemacht hatten, gings Richtung Zürs, Lech und schliesslich Zug. In Zug hatten wir zunächst Mühe einen Parkplatz zu finden, bis wir etwas weiter weg einen Fischteich mit einem grossen Parkplatz entdeckt haben. Man zahlt dort 5 Euro Parkgutschrift für den ganzen Tag. Wenn man anschliessend noch im dazugehörenden “Restaurant” einkehrt kann man die 5 Euro als Gutschrift benutzen. Eine, wie ich finde geniale Marketing-Idee !

Von dort aus ist man in ein paar Minuten bei der Bushaltestelle von der aus der “Wanderbus” im 30 min. Takt zum Formarinsee und Spullersee fährt.

Um ca. 10 Uhr sind wir dann mit einem überfüllten Bus am Formarinsee angekommen. Viele wandern einfach zur Freiburger Hütte oder zum steinernen Meer.
Vom See geht es dann auch gleich durch Wiesenhänge in Serpentinen nach oben, bis später vermehrt Stein- und Geröll das Grüne ersetzten. Bereits in dieser Höhe (etwa 2000m) konnten wir einige liegengebliebenen Schneefelder in den Schattenregionen sehen. Nach gut 1.5 h ist man am Sattel angelangt. Dort haben wir eine erste kurze Pause gemacht und sind dann auf der Hinterseite an einem Geröllhang entlang, teilweise über sehr schmale Wege mit Seilsicherung bis zum Beginn des Aufstieges zur Westflanke gewandert. Es gibt nur einen Zugang zur Roten Wand, jedoch 2 Möglichkeiten wie man zum Einstiegspunkt gelangen kann. Die andere Variante wäre von Marul aus gewesen, sie ist jedoch, wie wir finden, weniger Abwechslungsreich.

Von dort geht es dann hinauf bis zum felsigen Grat von dem aus der Gipfel und der Gletscher eindrücklich zu sehen sind. Für einige ist dort die Wanderung zu Ende, denn der Weg dem Grat entlang hinauf zum Gipfel ist nicht mehr jedermanns Sache. Wir begannen die Überquerung des Grats teilweise auf allen Vieren und wollten in der Mitte auch fast umkehren, da wir nicht wussten, ob der Weg besser oder schlimmer werden würde. Vorallem hat man auch immer im Hinterkopf, dass man den Weg auch wieder zurück muss, was eigentlich noch viel schlimmer ist als der Aufstieg. Die Felsen waren teilweise durch das Schiefer recht  rutschig und mann musste immer drauf achten einen guten Tritt und Halt mit den Händen zu haben. Wir entschlossen uns aber weiter zu gehen, da wir das Gipfelkreuz schon näher kommen sahen. Wir brauchten für das letzte Stück fast nochmal 40 min, sind dafür aber sicher am Gipfel angekommen. Die Aussicht war unbeschreiblich, sowohl auf den Gletscher als auch auf den Formarinsee und die umliegenden Berge.

Wir blieben dann nicht allzulange am Gipfel da wir mit mindestens 3h Abstieg rechneten und der letzte Bus vom Formarinsee um 18.08 abfährt. Der erste Teil des Weges zurück war dann wieder sehr intensiv und adrenalinfördernd. Auf dem Rückweg haben wir noch einige Steinböcke recht nah in den Felswänden entdeckt und deren Kletterfähigkeit bewundert.

Zum Schluss des Abstieges taten uns dann die Knie schon recht weh und wir waren froh den letzten Bus noch erwischt zu haben, der uns dann wieder nach Zug fuhr. Dort haben wir auch gleich den Parkgutschein mit einer schmackhaften Gulaschsuppe und einem Bier eingelöst. Der Fischteich in Zug ist wirklich zu empfehlen, er ist sehr schön angelegt, das Essen und die Speisekarte sind super und überaschender Weise auch nicht teuer.

Nachfolgend das Höhenprofil der Wanderung. Man sieht an der Symetrie, dass wir den gleichen Weg beim Auf- und Absteig genommen haben.

Fürstensteig und erster namenloser Gipfel September 9, 2006

Posted by theoxymoron in Hiking, Wandern.
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Daten zur Tour:

Dauer ist etwa 5 h mit gemütlichen Pausen und Zeit für Fotos. Die gesamte Strecke beträgt ca. 11 km und der Höhenunterschied ist 600 m.

Am Samstag bin ich zum zweitenmal von Gaflei aus den Fürstensteig entlang gegangen (gelber Trackteil). Nach ca. 2 h waren wir am Ende des Fürstensteigs und hatten noch genug Energie, sodass wir uns entschieden haben auch noch auf den ersten Gipfel zu gehen, der kurz vor dem Gafleispitz liegt. Leider hab ich bis jetzt noch keinen Namen zu diesem Berg gefunden, der aber immerhin ein Gipfelkreuz hat und daher eigentlich auch einen Namen haben sollte.

Nach einer kurzen Pause am Gipfel sind wir dann über den Gafleisattel zurück über Bargella nach Gaflei gegangen.

Links sieht man den GPS Track den ich bei der Wanderung aufgezeichnet habe. Weiter unten findet man noch das Höhenprofil über der Wegstrecke aufgetragen.

 Weitere Fotos sind auf www.oxymoorn.li zu finden.

Amanita muscaria September 3, 2006

Posted by theoxymoron in Hiking, Wandern.
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Es ist schon sehr lange her als ich den letzten Amanita muscaria gesehen habe. Im Volksmund wird er auch Fliegenpilz genannt, der durch seinen roten Hut und den weissen Tupfen sehr gut erkennbar ist. Eine grosse Anzahl ist in der Nähe des Viktorsberges zu finden.

Fliegenpilzvergiftungen führen zu starken Gesundheitsschäden und in seltenen Fällen sogar zum Tode. Die Letalität liegt bei 5%!

Geschichtlich wurde der Pilz oft als Rauschmittel benutzt. Zum Beispiel bei den sibirischen Schamanen oder auch bei den Germanen wo man ihn “Wotans Fleisch” nannte. Interessant ist, dass der Pilz in Japan eine Spezialität auf der Speisekarte darstellt.

Den Namen hat er angeblich nach 2 Theorien. Einmal hat man sich früher vorgestellt, dass die Halluzinationen die der Pilz hervorruft eine Ähnlichkeiten mit der Vorstellung haben es seien Fliegen im Gehirn. Eine andere These geht davon aus, dass der Pilz tatsächlich auch als Fliegenfänger benutzt wurde.

Drei Schwestern (2053m) July 22, 2006

Posted by theoxymoron in Hiking, Wandern.
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Heute haben ich, Klaus und Michael uns um 7 Uhr früh auf den Weg gemacht, mit dem Ziel die Drei Schwestern zu erklimmen. Wir gingen von einer durchschnittlichen Gehzeit von ca. 6 Stunden aus und wollten schon früh losgehen weil die Sonne beim Aufstieg sonst schon zu stark sein würde.

Wir fuhren von Michaels Haus mit dem Auto nach Amerlügen und um 7:40 begannen wir die Wanderung. Zunächst gings ewig lange auf einem Waldweg, aber doch recht steil, in Richtung Hinteralp hinauf. Dort haben wir eine kurze Pause gemacht und sind dann gleich weiter in Richtung Drei Schwestern. Der nächste Abschnitt war ziemlich anstrengend. Der Weg führte fast kerzengerade zum Gipfel hinauf und die Sonne brannte mit voller Kraft auf den sogenannten “Latschenhang”. Ich denke er hat den Namen von den zahlreichen Latschen die dort im Überfluss wuchern.

Beinahe am GipfelUm ca. 11 Uhr waren wir dann unterhalb des Gipfels. Ab da gings dann an den Felsen entlang und 2 mal kommt man durch Überwindung von Leitern weiter nach oben. Zwei der drei Schwestern sind nur mit Kletterausrüstung zu besteigen. Die dritte Schwestern war daher schon durch einige Wanderer am Gipfel besetzt, wir fanden aber doch noch einen tollen Platz um die spärliche Jause zu konsumieren. Zum Glück hatte ich genug Wasser mit, diesmal waren es immerhin 2 Liter und ich bin gut damit ausgekommen. Obwohl ich nicht genau weiss ob reines Wasser das beste ist, was bei körperlicher Anstrengung getrunken werden soll. Nach einem Liter war mir nicht so gut, wahrscheinlich weil ich den ganzen Magen voller Wasser hatte. Aber bei der Hitze sollte man sicher 2 bis 3 Liter trinken.

Tamrac Adventure 5549Premiere war auch, dass ich zum ersten mal mit der gesamten Fotoausrüstung wandern war und dafür den Fotorucksack von Tamrac auf die Probe gestellt habe. Ich muss sagen ich bin voll zufrieden damit und die Ausrüstung blieb vollständig unbeschadet. Die Gurte sind schön breit und ich hatte keine Schulterprobleme trotz des Gewichtes. Die Kamera ist vollständig getrennt vom oberen Fach sodass für Jause und Getränke der untere Teil nicht geöffnet werden muss.
Am Gipfel hab wir ca. 50 min pausiert und sind dann den hinteren Weg wieder zurück zum Hinterälpele gelaufen. Dort kühlten wir uns mit ein paar Radlern um dann den langen Waldweg wieder zurück zum Auto zu gehen.

Die letzte Stunde Abwärtslaufen ging dann schon ziemlich auf die Knie und wir waren froh wieder im Auto zu sitzen.

Alles in Allem waren wir mit 2 Pausen a 50 Minuten ca. 8 Stunden unterwegs. Durch das Fotografieren haben wir sicher insgesamt auch ungefähr 40 Minuten verloren sodass das mit den 6 Stunden schon gut hinkommt.

Hier noch ein paar Daten zur Tour:
Mehr Fotos sind auf http://www.oxymoron.li/ zu finden
Gehzeit mit Pausen: 8 Stunden
Schritte: 29100 was bei einer Schrittlänge von ca. 50cm ca. 14 km wären
Höhenmeter: 1250 Hm bergauf, 1250 Hm bergab
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer

Und wen die Legende zu den Drei Schwestern interessiert kann sie hier noch nachlesen:

Vier Länder – ein Berg – reichlich Schweiß bis die Drei Schwestern erklommen sind. Wie eine gespaltene Faust ist die Majestät an der Grenze von Liechtenstein zu Vorarlberg schon vom Bodensee aus sichtbar. Die Sage ist greifbar: Drei Schwestern, die frevelten und Beeren sammelten, anstatt sonntags zur Kirche zu gehen, wofür sie von einem Venedigermännchen durch Versteinerung bestraft wurden. In ihrem Schoße soll der Venediger sein Gold für immer versteckt haben. Aber die drei steinernen Damen herrschen über einen beeindruckenden 360°-Rundblick: Häufchen von Dörfern und Städtchen sind in das weite Grün des Rheintals getupft, weit draußen der Bodensee, rechts und geradeaus Vorarlbergs Topographie wie ein kunstvolles Relief, hinten die Schweizer Bergriesen. Unterwegs und oben empfehlen sich Schwindelfreiheit, Bergerfahrung und gute Kondition.