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South Africa – a year ago / Part 2 January 3, 2007

Posted by theoxymoron in South Africa, Travel.
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Link zum ersten Teil

Tag 8 – 12.01.2006

Die einen sind Golf spielen und die anderen ins Shelly Center einkaufen. Und ich – kaum zu glauben – blieb freiwillig zuhaus um zu lernen ! Aber es lernt sich leichter wenn man im Hintergund das Meer hört und eine schöne Aussicht hat.

Am Nachmittag sind wir zum Strand an die Wild Coast gefahren um zu baden. Tolle Sandbank und da wir den Platz schon kannten wussten wir das wir dort nahezu allein sein werden. Um auf den Sandstrand zu kommen muss man allerdings einen Fluss durchqueren. Zum Glück war er nicht allzu tief.

Dananch haben wir uns noch den Wild Coast Country Club angesehen und im Clubhaus ein Bier getrunken. Die Anlage ist sehr schön und ein beliebter Golfplatz.

Abends sind wir alle in die Trattoria essen. Sie liegt direkt in einer Lagoon in Southbroom. Ich hab mein erstes (in diesem Urlaub) T-Bone Steak bestellt und es war genial !

Tag 9 – 13.01.2006

Vormittags sind wir mit den Hunden am Strand spazieren. Sobald sie merken das wir die Leinen holen spielen sie verrückt und können es kaum erwarten in den Wellen zu baden.

Danach sind wir auf die Schlangenfarm Pure Venom gefahren. Dort sind fast alle heimischen Schlangen, Spinnen, Echsen etc. vertreten und teilweise in oben offenen Käfigen gehalten sodass man tolle Fotos machen kann. Einige Echsen konnte man rausnehmen und “streicheln”. Höhepunkt war die armlange Riesenechse die sich auf meinem Arm wohl gefühlt hat. Als sie Jürgen nehmen wollte wurde sie unruhig und hat ihn zur Strafe gleich blutig gekratzt.

Dann sind wir ins Sebrinza Village gefahren. Eine Kombination aus Blumenhandlung, Baumschule, Kaffee und zahlreichen Shops. Das Cafe ist als Baumhaus ca. 5 m in der Höhe gebaut und wirklich sehenswert. Sehr gemütlich und angenehme Temperaturen obwohl es über 32 Grad hatte.

Abends sind wir in den Pistol Saloon (ja schon wieder) weil am FR immer Live Musik ist. Die war jedoch eher enttäuschend. 2 Komiker versuchten mit einem Notebook und 2 Gitarren die Hits der Jukebox anchzuspielen. Das war nur mit Alkohol zu ertragen.

Tag 10 – 14.01.2006

Nach dem Frühstück sind wir nach Trafalgar gefahren um mit den Hunden zu spazieren. Genialer und fast menschenleerer Strand und dazu noch tolles Wetter.

Gegen Mittag sind wir noch auf einen Sprung auf einen Flohmarkt in der Nähe. Jeder musste noch ein paar authentische Bilder, Statuen, Holzschnitzereien etc. kaufen und den Grossteil haben wir dort auch gefunden.

Für die Safari sind wir dann noch in den Spar um den ganzen Proviant zu kaufen. Wir mussten für Abendessen, Snacks und Frühstück einkaufen.

Um 14 Uhr waren wir am Flughafen in Margate, wo uns ein Kleinflugzeug erwartet hat. Ich, Jürgen und Gerhard haben uns entschieden die Küsten aus der Luft zu fotografieren. Wir wollten auch unbedingt ein paar gute Aufnahmen vom Haus aus der Vogelperspektive machen. Ist ein einmaliges Erlebnis und war das letzte mal schon unvergesslich.

Abends haben wir ein Grillfest gemacht da ich auch noch Geburtstag hatte und es am nächsten Tag dann für 2 Tage Safari gibt…

Tag 11 – 15.01.2006

Um 6 Uhr ist Abfahrt nach Hluhluwe/Imfolozi. Wir fuhren zuerst nach Durban und dann weiter Richtung Matubatuba. Diesmal sind wir zuerst durch den Hluhluwe Teil des Parks gefahren obwohl man hört, dass es dort nicht so leicht ist die Tiere zu sehen, weil das Buschwerk dichter ist. Da wir genug Zeit hatten wollten wir beide Teile befahren.

Übernachten werden wir im Muntulu Bush Lodge, die direkt am Hluhluwe Fluss liegt. Dafür mussten wir aber zuerst zum HillTop Camp fahren um “einzuchecken”. Es wurde uns gesagt dass der Koch und der Guide schon auf  uns warten würden. Schnell sind wir zur Lodge gefahren um das Personal zu begrüssen. Dann sind wir draufgekommen, dass wir für das Grillen am Abend die Kohle und das Holz vergessen haben. Also sind wir nochmal zum Hill Top Camp gefahren um Kohle und Anzünder zu kaufen. Zurück sind wir noch auf einer Schleife gefahren mit der Hoffnung noch ein paar Tiere zu sehen. Haben dann auch noch Gnus, Zebras, Büffel, Impalas etc. gesehen.

Abends hat uns der Koch das Feuer gemacht und die riesen Fleischstücke gegrillt die wir mithatten. War eine gemütliche Atmosphäre so mitten in der Wildnis grillen..

 Wir sind dann auch noch draufgekommen das wir für das morgige Frühstück den Zucker, Milch, Butter und Marmelade vergessen haben..war aber nicht so schlimm da wir mit dem Speck und den Eiern auch satt wurden.

Für den nächsten Tag haben wir wieder einen Morning-Walk gebucht, der um 5 Uhr startet. Daher sind wir mal früher ins Bett. Ich hatte diesmal zum Glück keine Spinnen im Bett, dafür war aber ein dickes Getier in Andreas Bett.

In der Nacht bin ich auch aufgewacht und als ich mit der Taschenlampe leuchtete sah ich eine riesen Ratte oben auf den Balken laufen. Unglücklicherweise hat das Licht das Tier aufgeschreckt und es ist doch tatsächlich auf der Hinterseite des Vorhanges heruntergekommen. Um den weiteren Verlauf nicht mitzubekommen hab ich die Taschenlampe ausgemacht und bin wieder friedlich eingeschlafen…

Tag 12 – 16.01.2006

Um 4 Uhr aufgestanden ! Hab vergessen das um diese Zeit noch gar kein Strom im Camp ist und musste daher alles im Dunkeln suchen und anziehen. Sogar die Linsen hab ich nur mit einer kleinen Taschenlampe einsetzen können. Der Guide hat schon gewartet und als um 5 vor 5 noch nicht alle da waren hat er uns schon ermahnt, dass er pünktlich um 5 abfährt egal was los ist. Jürgen war auch schon beim Kaffee trinken.

 Dann fuhren wir ein kurzes Stück mit dem Auto um dann zu Fuss Querfeldein zu marschieren. Zu Beginn näherten wir uns einer grossen Büffelherde, die je näher wir kamen auch immer weiter zurückwich. Gleich (40 min Fussmarsch später) danach sahen wir dann eine Nashornfamilie an einem Wasserloch. Konnten gute Fotos machen. Alles in allem war der Morningwalk im Vergleich zum letzten mal unglaublich anstrengend. Wir sind gute 2h marschiert, Hügel hinauf, Hügel hinunter… am Ende waren wir total kaputt. Der Guide hat wohl unser Ziel nicht verstanden welches war: ” Wir wollen bei minimalem Weg die maximale Anzahl an Tieren sehen “. Aber egal, es war trotzdem schön und eine Art Morgensport.

Nach dem Walk haben wir alle ausgiebig gefrühstückt. Es gab Speck, Eier, Paprika, Thunfisch…wir haben einfach alles was noch übrig war aufgetischt und noch ein paar Sandwiches für die Fahrt gemacht.

Bis 16 Uhr sind wir noch die ganze Umfolozi Seite des Parkes abgefahren. Die war von den Tieren her viel besser und man konnte wegen dem leichten Buschwerk auch mehr erkennen. Zum Schluss sind uns sogar noch ein paar Elephanten begegnet..Leoparden und Löwen blieben allerdings verborgen. Das letzte mal sahen wir einen Leoparden und aufgrund der Seltenheit des Fotos muss ich es hier nocheinmal erwähnen.

Wir verliessen den Park über das Cengeni Gate und fuhren Richtung Ulundi ca. 30km auf einer Schotterstrasse dahin. In der Nähe des Dorfes liefen Kinder unseren Autos nach und haben gewunken damit wir stehen bleiben. Wir haben uns aber entschieden weiterzufahren, da wir noch mindestens 5h Autofahrtvor uns hatten.

Kurzer Stopp bei einem KFC in einer Stadt deren Namen ich nicht aussprechen kann. Von da aus sind wir dann nach Durban gefahren und auf der Allroad heim. Um halb zehn kamen wir in Ramsgate an und haben bei einem Bier noch die Fotos und Filmaufnahmen von den vergangenen 2 Tagen genossen.

Tag 13 – 17.01.2006

Heute ists sehr heiss. Habe Christian und Jürgen nach dem Frühstück zum Golfplatz San Lameer gefahren. Gegen Mittag bin ich mit Andrea und Gerda und Ernst zur Kaffeefarm auf eine Jause. Eine kleine Farm die den Kaffee selber anbaut und röstet und dann auch verkauft. Im Kaffee kann man für ca. 1 EUR soviel Kaffee trinken wie man möchte und die verschiedenen Sorten durchprobieren.

Nachmittags sind wir an den Ramsgate Strand baden. Dabei haben wir auch noch eine Affenfamilie fotografiert.

Abends hatte Gerda noch den Vorschlag chinesisch Essen zu gehen und so sind wir alle noch zum Chinesen.

Tag 14 – 18.01.2006

Schon wieder etwas bewölkt. Vormittags sind wir zum Margate Golfclub. Hubert und Gerhard haben sich ein Bag gekauft und wollten noch etwas üben. Man kann sich dort die gesamte Ausrüstung ausleihen und dann gleich am Platz spielen. Etwas unkomplizierter als bei uns. Die anderen haben die 18 Löcher gespielt und ich bin mit Andrea ins Shelly Center einkaufen. Dann noch nach Margate in die Stadt mittagessen und den Markt durchstreift, was man noch mitbringen könnte.

Zum Kaffee sind wir dann in das Clubhaus von San Lameer weil ich die Anlage nochmal sehen wollte für ein paar Fotos. War auch wirklich sehenswert.

Als wir zuhaus waren, sind die Hunde so unruhig gewesen das wir uns entschieden haben noch einen kleinen Spaziergang mit ihnen zu machen.

Abends nochmal ins Edelweiss weil wir mit Mario (der Koch) noch was wegen einem Golftermin besprechen mussten. Als Abendessen gab es bei mir die afrikanische Spezialität Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat 🙂

Tag 15 – 19.01.2006

regnerisch und bewölkt. Nach dem Frühstück sind wir aufgrund des Wetters ins neue Shopping Center Southcoast gefahren. Hat mich nicht so beeindruckt, da die Auswahl der Geschäfte etwas einseitig war. Hat aber auch so ausgesehen als ob das Ganze noch nicht ganz fertig ist.

 Am Nachmittag haben wir uns mit den Autos geteilt. Ich bin mit Andea Richtung Süden gefahren und dann in Port Edward gelandet. Eine kleine Fischerstadt. Leider hats geregnet sodass wir in einer Kneipe ein Bier trinken waren. Wenigstens hatte man von dort gute Aussicht aufs Meer da immer alle Fenster offen waren. Am Heimweg sind wir noch ins bekannte Waffle House essen.

Zuhaus hab ich schon angefangen zu packen da morgen Abend schon wieder der Rückflug bevorsteht.

Tag 16 / Tag 17 20.1.2006 und 21.01.2006

Wir haben das “letzte” Frühstück gemütlich genossen und uns von Gerda und Ernst verabschiedet. Wir wollten schon früher nach Durban fahren um dort noch den Tag zu verbringen. Zuerst sind wir zur Freizeitanlage u-Shaka gefahren die direkt am Strand ist und in den letzten 2 Jahren neu gebaut wurde. Ein riesiger Wasserpark mit allerlei Attraktionen. Mitten in der Anlage haben sie ein Schiff an Land gezogen in dem unten ein Aquarium eingebaut ist und direkt im Anschluss ein Restaurant. Das wärs noch gewesen aber um im Restaurant zu essen muss man für den Park Eintritt zahlen und dafür hatten wir leider schon zuwenig Zeit.

Einige brauchten noch dringend ein paar Souveniers für Zuhaus uns so sind wir noch an die Strandpromenade gefahren wo kilometerlange kleine Stänchen aufgebaut sind mit Taschen, Schmuck, Stoffen, Statues etc… wir wollten ja noch die letzen Rand loswerden und so hat jeder noch was gekauft.

Dann sind wir zum Flughafen und haben die Autos zurückgebracht. Der Abluf war pünktlich und diesmal wurde das Gepäck gleich bis Zürich durchgeleitet, was den Aufenthalt in Johannesburg um einiges stressfreier gemacht hat.

 

 

2 Wochen Afrika sind zu Ende und ich bin wieder um einiges an Erfahrungen und ca. 1200 Fotos reicher.

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