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Formarinsee -> Rote Wand (2700m) September 25, 2006

Posted by theoxymoron in Hiking, Wandern.
2 comments

Daten zur Tour:
Gehzeit: 7.5 h (mit kleineren Pausen)
Aufstieg: ca. 4 h
Höhenmeter: ca. 900m
Schwindelfreiheit und gute Kondition sind von Vorteil
Fotos auf www.oxymoron.li

Um 8 Uhr morgens war ich bei Michael und nachdem wir noch einen kurz Stop für einen Einkauf gemacht hatten, gings Richtung Zürs, Lech und schliesslich Zug. In Zug hatten wir zunächst Mühe einen Parkplatz zu finden, bis wir etwas weiter weg einen Fischteich mit einem grossen Parkplatz entdeckt haben. Man zahlt dort 5 Euro Parkgutschrift für den ganzen Tag. Wenn man anschliessend noch im dazugehörenden “Restaurant” einkehrt kann man die 5 Euro als Gutschrift benutzen. Eine, wie ich finde geniale Marketing-Idee !

Von dort aus ist man in ein paar Minuten bei der Bushaltestelle von der aus der “Wanderbus” im 30 min. Takt zum Formarinsee und Spullersee fährt.

Um ca. 10 Uhr sind wir dann mit einem überfüllten Bus am Formarinsee angekommen. Viele wandern einfach zur Freiburger Hütte oder zum steinernen Meer.
Vom See geht es dann auch gleich durch Wiesenhänge in Serpentinen nach oben, bis später vermehrt Stein- und Geröll das Grüne ersetzten. Bereits in dieser Höhe (etwa 2000m) konnten wir einige liegengebliebenen Schneefelder in den Schattenregionen sehen. Nach gut 1.5 h ist man am Sattel angelangt. Dort haben wir eine erste kurze Pause gemacht und sind dann auf der Hinterseite an einem Geröllhang entlang, teilweise über sehr schmale Wege mit Seilsicherung bis zum Beginn des Aufstieges zur Westflanke gewandert. Es gibt nur einen Zugang zur Roten Wand, jedoch 2 Möglichkeiten wie man zum Einstiegspunkt gelangen kann. Die andere Variante wäre von Marul aus gewesen, sie ist jedoch, wie wir finden, weniger Abwechslungsreich.

Von dort geht es dann hinauf bis zum felsigen Grat von dem aus der Gipfel und der Gletscher eindrücklich zu sehen sind. Für einige ist dort die Wanderung zu Ende, denn der Weg dem Grat entlang hinauf zum Gipfel ist nicht mehr jedermanns Sache. Wir begannen die Überquerung des Grats teilweise auf allen Vieren und wollten in der Mitte auch fast umkehren, da wir nicht wussten, ob der Weg besser oder schlimmer werden würde. Vorallem hat man auch immer im Hinterkopf, dass man den Weg auch wieder zurück muss, was eigentlich noch viel schlimmer ist als der Aufstieg. Die Felsen waren teilweise durch das Schiefer recht  rutschig und mann musste immer drauf achten einen guten Tritt und Halt mit den Händen zu haben. Wir entschlossen uns aber weiter zu gehen, da wir das Gipfelkreuz schon näher kommen sahen. Wir brauchten für das letzte Stück fast nochmal 40 min, sind dafür aber sicher am Gipfel angekommen. Die Aussicht war unbeschreiblich, sowohl auf den Gletscher als auch auf den Formarinsee und die umliegenden Berge.

Wir blieben dann nicht allzulange am Gipfel da wir mit mindestens 3h Abstieg rechneten und der letzte Bus vom Formarinsee um 18.08 abfährt. Der erste Teil des Weges zurück war dann wieder sehr intensiv und adrenalinfördernd. Auf dem Rückweg haben wir noch einige Steinböcke recht nah in den Felswänden entdeckt und deren Kletterfähigkeit bewundert.

Zum Schluss des Abstieges taten uns dann die Knie schon recht weh und wir waren froh den letzten Bus noch erwischt zu haben, der uns dann wieder nach Zug fuhr. Dort haben wir auch gleich den Parkgutschein mit einer schmackhaften Gulaschsuppe und einem Bier eingelöst. Der Fischteich in Zug ist wirklich zu empfehlen, er ist sehr schön angelegt, das Essen und die Speisekarte sind super und überaschender Weise auch nicht teuer.

Nachfolgend das Höhenprofil der Wanderung. Man sieht an der Symetrie, dass wir den gleichen Weg beim Auf- und Absteig genommen haben.

Landscape shoots and DOF September 17, 2006

Posted by theoxymoron in Interesting Reads, Photography.
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In an interesting article in the Popular Photography Magazine Tim Fitzharris describes the 5 most important issues about shooting great landscapes. Here is one statement I’d like to mention.

  • Almost all first-rate pictures are made during a one-hour slot at the end and beginning of the day, including the periods when the sun in below the horizon.

That’s why most of my pictures taken at noon look as if they are a little overexposed (washed out colors). At this time of the day the light is too hard and you don’t get a big range of tonal values.

A second great article is about controling Depth of Field (DOF) in your pictures. There are 3 ways to control DOF:

  • the distance to the subject
  • the focal length
  • the aperture (f-stop)

The first two options change the image composition, the third is the only way to change DOF without changing the picture composition. Smaller f-numbers give narrower DOF.

Gemeine Heidelibelle (Sympetrum vulgatum) September 17, 2006

Posted by theoxymoron in Photography.
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Eines meiner besten Libellenfotos entstand am Samstag an einem Weiher in der Nähe von Salem. Eigentlich war ich unterwegs um die Affen am Affenberg zu fotografieren, aber gleich zu Beginn musste ich am Weiher Halt machen. Die beiden Exemplare blieben überaschenderweise ruhig sitzen bis ich das Objektiv gewechselt hatte. Wahrscheinlich bemerkten sie mich auch nicht bei Ihrer Tätigkeit …

Auf das Foto klicken um eine grössere Version zu sehen.

Sympetrum vulgatum

Canon 30D, 1/160, f6.3, Canon 100/2.8 , freihand

Fürstensteig und erster namenloser Gipfel September 9, 2006

Posted by theoxymoron in Hiking, Wandern.
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Daten zur Tour:

Dauer ist etwa 5 h mit gemütlichen Pausen und Zeit für Fotos. Die gesamte Strecke beträgt ca. 11 km und der Höhenunterschied ist 600 m.

Am Samstag bin ich zum zweitenmal von Gaflei aus den Fürstensteig entlang gegangen (gelber Trackteil). Nach ca. 2 h waren wir am Ende des Fürstensteigs und hatten noch genug Energie, sodass wir uns entschieden haben auch noch auf den ersten Gipfel zu gehen, der kurz vor dem Gafleispitz liegt. Leider hab ich bis jetzt noch keinen Namen zu diesem Berg gefunden, der aber immerhin ein Gipfelkreuz hat und daher eigentlich auch einen Namen haben sollte.

Nach einer kurzen Pause am Gipfel sind wir dann über den Gafleisattel zurück über Bargella nach Gaflei gegangen.

Links sieht man den GPS Track den ich bei der Wanderung aufgezeichnet habe. Weiter unten findet man noch das Höhenprofil über der Wegstrecke aufgetragen.

 Weitere Fotos sind auf www.oxymoorn.li zu finden.

Amanita muscaria September 3, 2006

Posted by theoxymoron in Hiking, Wandern.
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Es ist schon sehr lange her als ich den letzten Amanita muscaria gesehen habe. Im Volksmund wird er auch Fliegenpilz genannt, der durch seinen roten Hut und den weissen Tupfen sehr gut erkennbar ist. Eine grosse Anzahl ist in der Nähe des Viktorsberges zu finden.

Fliegenpilzvergiftungen führen zu starken Gesundheitsschäden und in seltenen Fällen sogar zum Tode. Die Letalität liegt bei 5%!

Geschichtlich wurde der Pilz oft als Rauschmittel benutzt. Zum Beispiel bei den sibirischen Schamanen oder auch bei den Germanen wo man ihn “Wotans Fleisch” nannte. Interessant ist, dass der Pilz in Japan eine Spezialität auf der Speisekarte darstellt.

Den Namen hat er angeblich nach 2 Theorien. Einmal hat man sich früher vorgestellt, dass die Halluzinationen die der Pilz hervorruft eine Ähnlichkeiten mit der Vorstellung haben es seien Fliegen im Gehirn. Eine andere These geht davon aus, dass der Pilz tatsächlich auch als Fliegenfänger benutzt wurde.