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Drei Schwestern (2053m) July 22, 2006

Posted by theoxymoron in Hiking, Wandern.
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Heute haben ich, Klaus und Michael uns um 7 Uhr früh auf den Weg gemacht, mit dem Ziel die Drei Schwestern zu erklimmen. Wir gingen von einer durchschnittlichen Gehzeit von ca. 6 Stunden aus und wollten schon früh losgehen weil die Sonne beim Aufstieg sonst schon zu stark sein würde.

Wir fuhren von Michaels Haus mit dem Auto nach Amerlügen und um 7:40 begannen wir die Wanderung. Zunächst gings ewig lange auf einem Waldweg, aber doch recht steil, in Richtung Hinteralp hinauf. Dort haben wir eine kurze Pause gemacht und sind dann gleich weiter in Richtung Drei Schwestern. Der nächste Abschnitt war ziemlich anstrengend. Der Weg führte fast kerzengerade zum Gipfel hinauf und die Sonne brannte mit voller Kraft auf den sogenannten “Latschenhang”. Ich denke er hat den Namen von den zahlreichen Latschen die dort im Überfluss wuchern.

Beinahe am GipfelUm ca. 11 Uhr waren wir dann unterhalb des Gipfels. Ab da gings dann an den Felsen entlang und 2 mal kommt man durch Überwindung von Leitern weiter nach oben. Zwei der drei Schwestern sind nur mit Kletterausrüstung zu besteigen. Die dritte Schwestern war daher schon durch einige Wanderer am Gipfel besetzt, wir fanden aber doch noch einen tollen Platz um die spärliche Jause zu konsumieren. Zum Glück hatte ich genug Wasser mit, diesmal waren es immerhin 2 Liter und ich bin gut damit ausgekommen. Obwohl ich nicht genau weiss ob reines Wasser das beste ist, was bei körperlicher Anstrengung getrunken werden soll. Nach einem Liter war mir nicht so gut, wahrscheinlich weil ich den ganzen Magen voller Wasser hatte. Aber bei der Hitze sollte man sicher 2 bis 3 Liter trinken.

Tamrac Adventure 5549Premiere war auch, dass ich zum ersten mal mit der gesamten Fotoausrüstung wandern war und dafür den Fotorucksack von Tamrac auf die Probe gestellt habe. Ich muss sagen ich bin voll zufrieden damit und die Ausrüstung blieb vollständig unbeschadet. Die Gurte sind schön breit und ich hatte keine Schulterprobleme trotz des Gewichtes. Die Kamera ist vollständig getrennt vom oberen Fach sodass für Jause und Getränke der untere Teil nicht geöffnet werden muss.
Am Gipfel hab wir ca. 50 min pausiert und sind dann den hinteren Weg wieder zurück zum Hinterälpele gelaufen. Dort kühlten wir uns mit ein paar Radlern um dann den langen Waldweg wieder zurück zum Auto zu gehen.

Die letzte Stunde Abwärtslaufen ging dann schon ziemlich auf die Knie und wir waren froh wieder im Auto zu sitzen.

Alles in Allem waren wir mit 2 Pausen a 50 Minuten ca. 8 Stunden unterwegs. Durch das Fotografieren haben wir sicher insgesamt auch ungefähr 40 Minuten verloren sodass das mit den 6 Stunden schon gut hinkommt.

Hier noch ein paar Daten zur Tour:
Mehr Fotos sind auf http://www.oxymoron.li/ zu finden
Gehzeit mit Pausen: 8 Stunden
Schritte: 29100 was bei einer Schrittlänge von ca. 50cm ca. 14 km wären
Höhenmeter: 1250 Hm bergauf, 1250 Hm bergab
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer

Und wen die Legende zu den Drei Schwestern interessiert kann sie hier noch nachlesen:

Vier Länder – ein Berg – reichlich Schweiß bis die Drei Schwestern erklommen sind. Wie eine gespaltene Faust ist die Majestät an der Grenze von Liechtenstein zu Vorarlberg schon vom Bodensee aus sichtbar. Die Sage ist greifbar: Drei Schwestern, die frevelten und Beeren sammelten, anstatt sonntags zur Kirche zu gehen, wofür sie von einem Venedigermännchen durch Versteinerung bestraft wurden. In ihrem Schoße soll der Venediger sein Gold für immer versteckt haben. Aber die drei steinernen Damen herrschen über einen beeindruckenden 360°-Rundblick: Häufchen von Dörfern und Städtchen sind in das weite Grün des Rheintals getupft, weit draußen der Bodensee, rechts und geradeaus Vorarlbergs Topographie wie ein kunstvolles Relief, hinten die Schweizer Bergriesen. Unterwegs und oben empfehlen sich Schwindelfreiheit, Bergerfahrung und gute Kondition.

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Comments»

1. Klaus - August 11, 2006

Daniel wrote:
“Die letzte Stunde Abwärtslaufen ging dann schon ziemlich auf die Knie und wir waren froh wieder im Auto zu sitzen.”

Nein eigentlich nur du. Michael und Ich waren noch fit.


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